Willkommen beim NABU Rottenacker

Für Mensch und Natur

Der Naturschutzbund Deutschland e.V. - NABU - möchte Menschen dafür begeistern, sich durch gemeinschaftliches Handeln für die Natur einzusetzen. Wir wollen, dass auch kommende Generationen eine Erde vorfinden, die lebenswert ist, die über eine große Vielfalt an Lebensräumen und Arten, sowie über gute Luft, sauberes Wasser, gesunde Böden und ein Höchstmaß an endlichen Ressourcen verfügt. Auf diesen Seiten möchten wir Ihnen unsere Arbeit vorstellen und Perspektiven für eine lebenswerte Zukunft entwickeln.

 

In diesem Jahr bieten wir wieder eine Vielzahl naturkundlicher Exkursionen in die Natur an, bei denen Sie Gelegenheit haben, die artenreiche Tier- und Pflanzenwelt vor Ihrer Haustür kennen zu lernen. Wir freuen uns auf Sie und viele schöne gemeinsame Beobachtungen!

  

Wenn Sie sich vorstellen können für die Natur hier in Rottenacker aktiv zu werden, schauen Sie doch einmal bei unseren monatlichen Treffen vorbei. Weitere Informationen erhalten Sie beim Vorstand oder indem Sie über unser Kontaktformular mit uns in Verbindung treten.

Wir wünschen Ihnen ein gesundes und gutes Jahr 2022!

Ausblick:

Baugebiet "Schwärze" in Rottenacker

Wir möchten uns noch herzlich bei allen Teilnehmern an unserer Online-Diskussion am 09. Dezember 2021 herzlich bedanken. Besonderer Dank gilt Frau Sabine Brandt, die uns mit ihrer Präsentation die schützenswerten Besonderheiten der dort liegenden Streuobstwiese sowie der Blühwiese aufzeigen und erklären konnte.

Herzlichen Dank für die informative Veranstaltung.

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Baugebiet Schwärze.pdf
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Sehr geehrte Bürgerinnen und Bürger von Rottenacker,

 

im Folgenden möchten wir erläutern, welche Gründe uns bewogen haben sowohl den Bebauungsplan „Schwärze“ als auch den zugehörigen Flächennutzungsplan abzulehnen. Unsere Argumentation beruht auf den Grundsätzen des Naturschutzes, der Vermeidung des ungezügelten Flächenverbrauchs und der sinnvollen und zukunftsorientierten Entwicklung einer Kommune mit und für ihre Einwohner.

 

Die Aufstellung eines Bebauungsplanes erfolgt normalerweise nach den Vorgaben der Landesentwicklungsplanung, des Regionalplans und des Flächennutzungsplans und nicht umgekehrt wie in diesem Falle. Wesentlich ist doch die Frage: Wie soll sich die Kommune entwickeln und wie kann eine attraktive und für die heutigen und zukünftigen Bewohner*innen angenehme Ortschaft gestaltet werden? Wir favorisieren den Grundsatz Innenentwicklung vor Außenentwicklung. Dabei sind aus unserer Sicht zuerst die innerorts vorhandenen und teils schon erschlossenen Grundstücke zu bebauen. Nach einer Ermittlung durch örtliche Naturschützer sind dies 83 Baugrundstücke. Bei der angegebenen Entwicklung der Bevölkerungszahl von zusätzlichen 37 Einwohnern bis zum Jahr 2035 wären diese Baugrundstücke wohl ausreichend.

 

Für die knapp 3 ha große Baufläche im Baugebiet „Schwärze“ sollen eine einzigartige Blühwiese und ein wertvoller Streuobstbestand geopfert werden. Beide Flächen bieten eine außergewöhnliche Artenvielfalt an Tieren und Pflanzen, die man mittlerweile nur noch selten antrifft. Nach dem Biodiversitätsstärkungsgesetz des Landes Baden-Württemberg stehen Streuobst­wiesen seit Juli 2020 unter besonderem Schutz. Eine Abholzung von (hier 28) Streuobstbäumen darf nur in Ausnahmefällen mit einer Sondergenehmigung vorgenommen werden. Die untere Naturschutzbehörde muss vor der Abholzung das öffentliche Interesse gegen die Schäden an der Natur abwägen.

 

Wir werden darum kämpfen, dass das ökologisch sehr wertvolle Areal erhalten wird.

 

Als Ausgleich für die Umwidmung der ca. 3 ha großen, seit langem bestehenden Streuobstwiese und der Mähwiese hat die Gemeinde im Bebauungsplan lediglich eine Fläche von 1,26 ha, also nur 42%, vorgesehen.

 Dies kritisieren wir als nicht verhältnismäßig.

 

Die Neupflanzung einzelner Streuobstbäume und der Erhalt von Einzelbäumen in Gärten oder an Straßenrändern kann den Wegfall einer intakten Streuobstwiese (und damit einem ganzheitlichen Lebensraum für Tiere und Pflanzen) ökologisch nicht kompensieren.

 

Darüber hinaus hat das Land BW die Kommunen verpflichtet, bis 2030 15 % ihrer Offenlandflächen dem Biotopverbund zur Verfügung zu stellen. Die Streuobstbestände im Baugebiet „Schwärze“ bilden zusammen mit den südlich liegenden Streuobstbeständen eine Kernfläche im Biotopverbund trocken-feuchter Standorte. Dieser Biotopverbund darf keinesfalls durchschnitten werden. Eine Bebauung des Gebietes widerspricht den Forderungen des Landes und muss deshalb abgelehnt werden.

 

Uns ist sehr wohl bewusst, dass die Erweiterungspläne der Fa. Liebherr in der Region eine Goldgräberstimmung hervorrufen und die Kommunen zügig Baugebiete ausweisen wollen. Wir halten es für dringend erforderlich, dass der Regionalverband in einer konzertierten Aktion mit den Gemeinden nahe der neuen Liebherr-Fabrik die Ausweisung von Baugebieten koordiniert. Dabei kann es nicht sein, dass vielfach Bauflächen ausgewiesen werden und gleichzeitig die letzten Reste unserer schönen und artenreichen Natur zerstört werden. Eine koordinierte Planung, auch unter den Aspekten des Klimaschutzes mit nachhaltiger Energieversorgung muss anstatt Einzelausweisungen der Kommunen regional durchgeführt werden.

 

Ein genaues Abwägen, ob und wo in einer Gemeinde gebaut wird, sind wir alle uns und unseren

Kindern und Enkeln schuldig.

 

Für Fragen und ein klärendes Gespräch stehen wir gerne zur Verfügung. Deshalb laden wir Sie zu einem Online-Austausch am 09.12.2021 ab 19:00 via „Zoom“ ein. Dabei möchten wir Ihnen die Position der Naturschutzverbände erläutern und mit Ihnen diskutieren.

 

Zoom Konferenz Thema: Baugebiet Schwärze in Rottenacker

Donnerstag, 09.Dez.2021

Einwahl ab 18:45, Beginn 19:00 Uhr

  

Über diesen Link können Sie dem Zoom-Meeting beitreten: https://us02web.zoom.us/j/85344605683.

Die Meeting-ID lautet: 853 4460 5683

Meetingkenncode: 661099

 

Mit freundlichen Grüßen

 

Thaddäus Bamberger                        Sabine Brandt                                             Jana  Slave

Sprecher LNV-Arbeitskreis                                                      Leiterin der NABU Bezirksgeschäftsstelle                                   Geschäftsführerin BUND-Regionalverband

Ulm/Alb-Donau-Kreis                                                                Allgäu-Donau-Oberschwaben                                                        Donau-Iller

 

Kontaktadressen:

 BUND-Geschäftsstelle Ulm Pfauengasse 28, Tel.: 0731 66695, E-Mail: bund.ulm@bund.net,

 NABU Geschäftsstelle Allgäu-Donau-Oberschwaben Leibnizstraße 26, Laupheim,

 Tel: +49 176 47636052 E-Mail: sabine.brandt@NABU-BW.de 

****Corona-Schutzmaßnahmen****

Liebe NABU-Freunde,

 

das Corona-Virus hat unsere Welt immer noch fest im Griff. Wir nehmen unsere Verantwortung ernst und werden deswegen aus diesem Anlass alle geplanten Veranstaltungen  - mit Ausnahme der Wertstoffsammlung - voraussichtlich bis zum 31.03.2022 absagen. Dies betrifft auch unseren Monatstreff.

 

 

Berichte über Ausflüge und  Aktivitäten

Ferienprogramm

Unter dem Moto "Schmetterlinge - Gaukler der Lüfte" fand am 2. August unser Beitrag zum Kinderferienprogramm statt. Petrus war so gnädig gestimmt, dass für (leider nur) vier teilnehmende Kinder unter kompetenter Leitung von Naturpädagogin Sonia Müller vom NABU Laupheim ein eindrucksvoller Nachmittag vorwiegend im Freien möglich war. Die sehr aufmerksamen und interessierten Teilnehmer*innen lernten durch Spiele, beim Basteln und bei einer kleinen Exkursion in drei Stunden verschiedene Schmetterlinge und ihre Lebensweise kennen. Die Kinder werden nach diesen lehrreichen Eindrücken sicher noch achtsamer in der Natur unterwegs sein. Unser herzlicher Dank geht an Dorothee Steiner für die engagierte Vorbereitung und Begleitung dieser Veranstaltung.

Erfolgreiche Storchennestreinigung bei strahlendem Sonnenschein

Nachfolgend ein Artikel, der in der Zeitung erschienen ist.

Vielen Dank an die Südwestpresse Ulm für die Erlaubnis, dies hier zu veröffentlichen!

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ZA SWP,ET Storchennestreinigung 21.PDF
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Nistkästenreinigung

An einem schönen sonnigen Oktobertag hat sich ein  kleines Dreierteam zusammengefunden, um in Rottenacker einen Teil der Nistkästen zu säubern. In diesem Zusammenhang wurden im Kindergarten und am tiefen Brunnen auch  mehrere neue Nistkästen aufgehängt.

 

In einem der Nistkästen befand sich eine kleine Fledermaus. Wir haben sie behutsam wieder an ihren Platz gehängt.

 

Selbstverständlich wurden die Corona Abstandsregeln eingehalten.

 

Bleiben Sie gesund!

 

Arbeiten auf der Streuobstwiese

Auch das gehört für uns zum Naturschutz! An einem sonnigen Vormittag haben wir unsere Früchte-tragenden Bäume unterstützt, damit ihnen die Obstlast nicht zum Verhängnis wird und Äste abbrechen.

 

Es war anstrengend - hat aber auch viel Spaß gemacht!

Unsere Blühwiese

Unsere Blumenwiese in ihrer schönsten Pracht!

Erstmal bis zum 31. August 2021 werden keine Veranstaltungen angeboten. Wir halten Sie auf dem laufenden.

Bleiben Sie gesund!

Vogelkundliche Wanderung

Neue Nistkästen am Tiefen Brunnen

Der Frühling ist da! Gerade noch rechtzeitig haben wir am Tiefen Brunnen weitere Nistkästen aufgehängt.

Dabei konnten wir miterleben, wie ein Vogelpärchen sofort in einen der Nistkästen einzog.

Das war wundervoll mitanzusehen!

Eindrucksvoller und lehrreicher Baumpflegekurs

 

Der von uns am 7. und 8. Februar 2020 angebotene Kurs fand mit 16 Teilnehmern eine gute Resonanz. Baumwart Hans-Jürgen Schaude führte mit profunden Kenntnissen am Freitagabend im NABU-Vereinsheim in die Theorie des Obstbaus und die Pflege der Obstbäume ein. Durch seine anschaulichen Erläuterungen war der Abend sehr informativ und die zweieinhalb Stunden vergingen wie im Fluge.

 

Am Samstagvormittag fand bei bester Wetterlage der Praxisteil auf unserer Obstbaumwiese in Rottenacker statt. Am Beispiel sowohl von älteren, dringend pflegebedürftigen Apfelbäumen als auch von jüngeren, etwas vernachlässigten Bäumen wurde den Teilnehmern die Notwendigkeit einer kontinuierlichen Baumpflege vor Augen geführt. Durch Herrn Schaudes ambitionierten Einsatz konnten die interessierten Teilnehmer erkennen, wo und wie die Säge bzw. Schere angesetzt werden muss, um den Bäumen wieder zu einem sicheren Stand und zu einem ertragreichen Leben zu verhelfen.

 

Durch das breite Spektrum der Ausführungen war die Veranstaltung nicht nur ein reiner Schnittkurs, sondern ein umfassender Baumpflegekurs.

 

Wir danken Herrn Schaude nochmals für seinen selbstlosen und engagierten Einsatz im Rahmen unseres NABU-Jahresprogramms.

 

Nun noch einige bildhafte Eindrücke:

 

Mitgliederversammlung am 24.01.2020

 Am Freitag, 24.1.2020 fand unsere Mitgliederversammlung statt.


Tagesordnung:

1. Begrüßung

2. Tätigkeitsbericht

3. Kassenbericht

4. Bericht der Kassenprüfer

5. Entlastung

6. Wahlen

7. Satzungsänderung: Den Vorschlag für die Satzung finden Sie unter https://www.nabu-rottenacker.de. Auf Wunsch schicken wir Ihnen die Satzung auch gerne vorab zu.

8. Jahresprogramm 2020

9. Verschiedenes, Wünsche, Anregungen


Alle Vorstandsmitglieder wurden wiedergewählt und der Satzungsänderung wurde zugestimmt.

 

Bezirksgeschäftsführerin Sabine Brandt (ganz links) und die Vorstandsmitglieder Ulrike Gebhard, Catherine Metzger, Hans-Dieter Reihle, Susanne Pflüger und Leander Pflüger (von links)

 

 

 

 

 

 

Foto: Friedrich Hog, Schwäbische Zeitung

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Jeder kann etwas für Insekten tun
Frau Christina Kirsch, Südwest Presse
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Viele Aktivitäten beim NABU - aber keine neuen Mitglieder
Herr Friedrich Hog, Schwäbische Zeitung
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Der Insektenschwund - Fakten, Ursachen, Perspektiven.

Im Anschluss an unser Mitgliederversammlung hielt die Bezirksgeschäftsführerin des Bereichs Allgäu-Donau-Oberschwaben Sabine Brandt einen Vortrag über den Insektenschwund.

Wir danken ihr für den sehr interessanten und informativen Vortag!

Hans-Dieter Reihle und Sabine Brandt

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Foto: Friedrich Hog, Schwäbische Zeitung

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Vortrag beleuchtet die Ursachen des Insektensterbens
Friedrich Hog, Schwäbische Zeitung
Artikel Vortrag Insektensterben SZ 30ja
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Nistkästenreinigung die Zweite

Das schöne Wetter im Oktober lud dazu ein, die Nistkästen zu reinigen bzw. ältere und marode Nistkästen abzuhängen, zu reparieren oder zu ersetzen.

Wieder waren fast alle unserer Kästen belegt, was beweist, wie gut unsere Nistangebote von den Vögeln angenommen werden.

 

Nach einem hoffentlich schönen Winter kann dann das Frühjahr kommen. Unsere Nistmöglichkeiten stehen wieder an vielen Orten für die Vögel bereit.

 

Kinderferienprogramm

 

Eine kleine Gruppe interessierter Kinder erfuhr durch Bilder, Erklärungen und bei lustigen Spielen mehr über die verschiedenen Fledermausarten, ihre Besonderheiten und ihre Lebensweise.

Danach lernten sie, wie man ohne Streichhölzer und Feuerzeug mit „Schwedenstahl“ ein Feuer entzündet über dem sie ihre Würste braten konnten.

Bei Anbruch der Dämmerung machte sich die Kinder zusammen mit ihren Eltern auf den Weg zur Donau. Mit Hilfe von Batdetektoren konnten sie unzählige Fledermäuse, vor allem Wasserfledermäuse, entdecken und bei der Jagd nach Insekten beobachten.

 

Storchennestreinigung Mitte März

Mitte März wurde - wie in den Jahren zuvor - das von uns
betreute Storchennest auf dem Kamin beim Wasserkraftwerk in Rottenacker
gereinigt. Unser Dank geht dieses Jahr an Hartmut Metzger für die
Reinigungs- und Nestbauarbeiten sowie an die Freiwillige Feuerwehr
Munderkingen für die langjährige Unterstützung mit der Drehleiter. So
sind von unserer Seite die besten Voraussetzungen für eine erfolgreiche
Brut und den Storchennachwuchs geschaffen.

Vogelkundliche Frühwanderung am 14.4.2019

 6 Frühaufsteher trotzten am Sonntag Morgen den winterlichen Bedingungen und nahmen an unserer vogelkundlichen Wanderung am Baggersee "Heppenäcker" teil.

Und das hat sich gelohnt! Wir haben viele Wasser- und Singvögel (23 verschiedene Arten) sehen und hören können. Die Graugans und die Höckerschwäne waren sogar schon mit ihren Jungen unterwegs.

 

Anschließend stärkten wir uns im Vereinsheim "Molke" mit Weißwürsten und Hefezopf.

Vielen Dank an alle Organisatoren und Herrn Herbert Bauer für die interessante Führung.

Es war ein gelungener Vormittag.

 

Diese Vögel konnten wir beobachten:

Schwäne, Reiherenten, Blesshühner, Sing- und Höckerschwan mit einjährigen Jungen, Turmfalke, Silberreiher, Fischreiher, Wildgänse, Graugänse mit Jungen, Stockenten, Kibitze, Möwen, Komorane, Haubentaucher, Wasserralle, Rauchschwalbe, Mönchsgrasmücke, Nilgänse, Schafstelze, Rabenkrähe, Zilbzalb und Graureiher

 

Neubepflanzung an der Alten Molke

Ein kleiner Trupp unserer Mitglieder hat unseren kleinen Vorgarten neu bepflanzt. Wir freuen uns schon sehr auf unseren bienen- und  insektenfreundlichen Garten.

Nistkastenreinigung

Storchennest-Reinigung:

 

Unser Kaminnest könnte am Montag, 18.3. noch fristgerecht gereinigt und für die neue Brut hergerichtet werden. Vielen Dank an alle am Einsatz beteiligten.

 

Nistkästenreinigung:

Bereits aufgehängte Nistkästen sollten vor Beginn der neuen Brutsaison gereinigt werden. Dafür ist es jetzt höchste Zeit. So haben einige Aktive unserer NABU-Gruppe in der vergangenen Woche zahlreiche Nistkästen in und um Rottenacker gereinigt. Erfreulicherweise waren fast alle Nistkästen belegt, was zeigt, dass diese Behausungen in der Vogelwelt sehr gefragt sind.

Winterwanderung entlang der Lauter

Nachfolgend ein paar Impressionen unserer Winterwanderung entlang der Lauter am 20.01.2019.

13 Teilnehmer haben sich zu diesem sehr schönen Spaziergang eingefunden

"Der Federsee - Natur in Bildern"

Im Anschluss an die Jahreshauptversammlung fand ein sehr interessanter und vielseitiger Vortrag über den Federsee und den dort lebenden Vogelarten statt.

Ca. 25 Zuschauer fanden sich im Gemeindesaal im Rathaus Rottenacker ein.

Vielen Dank an Frau Kerstin Wernecke!

Am 18.01.2019 fand die Jahreshauptversammlung der Gruppe statt.

Tagesordnung:

1. Begrüßung

2. Totenehrung

3. Tätigkeitsbericht

4. Kassenbericht

5. Bericht der Kassenprüfer

6. Entlastung

7. Wahlen

8. NABU-Programm 2019

9. Verschiedenes, Vorschläge, Wünsche

 

Als Kassiererin wurde Susanne Pflüger gewählt. Unser neuer Schriftführer ist Leander Pflüger.

Herzlichen Glückwunsch zur Wahl.

 

Nachfolgend der Bericht aus der Schwäbischen Zeitung, den wir dankenswerter Weise hier veröffentlichen dürfen.

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Nabu Rottenacker stellt sich in Teilen neu auf
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Botanische Wanderung am 30.09.2018

Bei strahlendem Spätsommerwetter haben sich eine Gruppe Interessierte zu dieser Wanderung zusammen gefunden. Wir haben viele bekannte und auch für manchen unbekannte Pflanzen sowie einen Hornissenschwarm entdeckt. Vielen Dank an Thaddäus Bamberger aus Ehingen für die kompetente Führung.

Wir machen Apfelsaft!

Am 22. September hat eine Gruppe fleißiger  Nabu-Mitglieder die gesammelten und gepflückten Äpfel zur Presse gebracht und anschließend leckersten Apfelsaft gekocht. Über 500 Liter sind dabei herausgekommen. Alle Beteiligten hatten sichtlich Freude an dem Ergebnis.

Danke an Familie Metzger, die Ihr Grundstück sowie allerlei nützliche Utensilien zur Verfügung stellten und uns so lecker bewirteten!

Nabu-Ferienprogramm "Dem Wolf auf der Spur"

Am 1. August fand das Nabu-Ferienprogramm statt, welches von 17 Kindern mit großer Begeisterung angenommen wurde.

Anbei der Artikel aus der Südwestpresse, den wir dankenswerterweise veröffentlichen dürfen.

Biohof-Exkursion am Sonntag, 15.7.2018

Was bedeutet biologischer Anbau eigentlich? Worin unterscheidet er sich vom herkömmlichen Verfahren und welche Besonderheiten hat er?

 

Zwölf Interessierte fanden sich zu  der 1,5-stündigen Felderführung von Dieter und Ingrid Walter in Rottenacker ein. Fachmännisch und doch verständlich erläuterten die Hofbesitzer das Grundprinzip des biologischen Landbaus, seine Probleme und eine Reihe von Lösungsansätzen. Am Gemüse- und Blumenfeld sowie beim Dinkel-, Weizen- und Kartoffelanbau wurde die Gesamtthematik veranschaulicht. Auch die Besichtigung traditioneller Geräte zur Bodenbearbeitung fand großes Interesse.

Bei der abschließenden Kaffeerunde in der Maschinenhalle wurde noch in gemütlichem Rahmen gefachsimpelt, bis das WM-Endspiel zum Aufbruch rief.

Insgesamt war es ein sehr lehrreicher und doch entspannter Nachmittag.

Dafür danken wir Ingrid und Dieter Walter herzlich.

Örtliche Naturschutzgruppen zu Besuch in der Landeshauptstadt der Biodiversität

Der Insektenrückgang und seine Auswirkungen werden viel diskutiert. Nicht so in Bad Saulgau, der Landeshauptstadt der Biodiversität, Naturschutzkommune und Bundessiegerin beim "Naturschutzprojekt des Jahres". Denn hier wird nicht geredet, hier wird aktiv für die ökologische Vielfalt gewirtschaftet. Der Naturschutzbund (Nabu) Rottenacker hat die Besichtigung einer der ökologischsten Städte Deutschlands am letzten Sonntag organisiert und mit der Nabu Gruppe Rißtissen, dem BUND Ehingen und Munderkingen ließen sich 50 Besucher unter Führung des Leiters der Stadtgärtnerei, Herr Wehner, vom Konzept einer naturnahen Kommune begeistern.

Vom fassadenbegrünten Rathausplatz und den mit Hecken eingesäumten Parkbuchten ging es ca. zwei Stunden über Blühoasen, die zu 70% aus heimischen blühenden Pflanzen bestehen, durch die Stadt. Weitere Blühpflanzen werden so ausgewählt, dass für Insekten und Bienen immer blühende Pflanzen zu Verfügung stehen, wenn die heimischen Pflanzen Blühpause haben. Auf Rasenflächen wird in der ganzen Stadt zu Gunsten von Blumenwiesen verzichtet, Kunstdünger und aufwendiges Rasenmähen erübrigen sich dadurch. Damit spart die Stadt hohe Kosten und steigert die Vielfalt erheblich. Im Innenstadtbereich sind die Kübelpflanzen essbar gestaltet. Von Erdbeeren, Mangold, Paprika und den Felsenbirnen darf genascht werden. Besonders die Sorte Basilikum afrikan blue entwickele sich zum Insektenmagneten.

Aufklärung für die Bürger kommt seit Jahren gezielt aus dem Rathaus mit der Bad Saulgauer Gartenfibel "naturlich gut gestaltet". Große Gartenanlagen bei einem Seniorenheim und die Umgebung der Schulhöfe wurden mit einbezogen und zu Wiesenflächen mit Biotopen und krautigen Zonen sowie Blumenfeldern umgestaltet. Vielfach findet man dort Wildbienenhotels oder gut zugängliche Informationen zum Bau von Vogelnisthilfen vor.  

Da der Umweltbeauftragte und der Leiter der Stadtgärtnerei in ganz Deutschland zu Vorträgen geladen werden, hat sich die Stadt Bad Saulgau bundesweit einen Namen gemacht. Inzwischen kommen mehr Übernachtungsgäste wegen der Grünen Stadt, denn als Kurgäste zu Besuch.

Bei der Führung negativ aufgefallen ist die neuzeitliche Entwicklung mancher Gärten: "Zum Koniferenwahn gesellt sich jetzt noch der Kieswahn" und lassen dem Bad Saulgauer Stadtgärtner angesichts dieser ökologischen Einfalt "die Nackenhaare stellen". Den Mitgliedern der hiesigen Naturschutzverbände konnte das in Bad Saulgau nicht passieren. Ganz entspannt ging es nach der Besichtigung in die Cafes der Stadt und immer hatte man blühende, grüne, intakte Natur um sich herum, die nicht nur den Bienen und Insekten gut tut, sondern auch den Menschen.

Exkursion zum Nisthilfen-Lehrpfad in Lauterach

Am 6. Juni traf sich eine kleine Gruppe, um unter der Führung von Josef Steiner den Nistkasten-Lehrpfad zu begehen. Wir hatten herrlichstes Wetter und haben den Vormittag mit einem gemeinsamen Grillen abgeschlossen. Vielen Dank an Josef Steiner für die sehr interessante Führung. Wir haben nicht nur etwas über die Nistkästen der verschiedenen Vogelarten erfahren, sondern auch viele dort lebende Vögel gesehen.

"Birds and breakfast"

Vogelkundliche Wanderung am 15. April 2018

Bei schönstem Wetter haben sich ca. 15 interessierte Menschen am Sonntag morgen um 7 Uhr zu unserer vogelkundlichen Frühwanderung eingefunden und sind zu einer Wanderung durch die Natur gestartet.  Über 20 verschiedene Vogelarten haben wir gehört und gesehen. Anschließend stärkten wir uns mit Weißwürsten, Brezeln und süßem Hefezopf im Vereinsheim.

Ein wirklich gelungener Sonntag morgen!

Vielen Dank an Herbert Bauer aus Lauterach für die interessante und fachmännische Führung.

 

BZ-INTERVIEW: "Naturnah gestalten"

Folgenden verlinkten Artikel aus der Badischen Zeitung möchten wir gerne empfehlen.


Arbeitseinsatz mit fachlichen Erläuterungen zur "Pflege von Obstbäumen in der Ertragsphase" am 10.03.2018. Vielen Dank an Herrn Jürgen Schaude für die Leitung.

Jahreshauptversammlung am 12.01.2018

am Freitag, 12.01.2018  fand  im Vereinsheim (Molkerei) die Jahreshauptversammlung statt.

Tagesordnung

1. Begrüßung

2. Totenehrung

3. Tätigkeitsbericht

4. Kassenbericht

5. Bericht der Kassenprüfer

6. Entlastung

7. Wahlen

8. NABU-Programm 2018

9. Verschiedenes, Vorschläge, Wünsche

 

Anwesende von links nach rechts:

Fritz Walter:  ausgezeichnet mit der Ehrennadel des NABU in Bronze in Anerkennung des vorbildlichen Engagements für den Natur- und Umweltschutz sowie die Ziele und Aufgaben des NABU
Ulrike Gebhard: wieder gewählte Kassenprüferin und ebenfalls ausgezeichnet 
Kerstin Sendel: verabschiedet als langjährige Schriftführerin und ebenfalls ausgezeichnet 
Dieter Reihle: wieder gewählter Vorsitzender und ebenfalls ausgezeichnet
Catherine Metzger: wieder gewählte Kassenprüferin
Manfred Dripke: wieder gewählter Kassier und ebenfalls ausgezeichnet
Susanne Lehmann (nicht auf dem Bild): Herzlichen Glückwunsch zum Amt der neuen Schriftführerin

"Von Baumeistern, Blumenschläfern und Pollensammlern. Eine Reise in die faszinierende Welt der Wildbienen"

 

Am 12. Januar 2018 fand um 20.00 Uhr im Rathaussaal Rottenacker ein Vortrag über Wildbienen statt.

 

Ca. 50 interessierte Zuschauer fanden sich ein.

 

 

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Veranstaltung „Von Baumeistern, Blumensc
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Foto: NABU Volker Weiß
Foto: NABU Volker Weiß

 

 

 

 

Dr. Paul Westrich während seines Wildbienen-Vortrags

Foto: NABU Martin Klatt
Foto: NABU Martin Klatt

Kinder-Sommerferienprogramm „Happy Holidays“ der Gemeinde Rottenacker

Alle Bilder der Veranstaltung finden Sie hier

 

Der Beitrag unserer NABU-Gruppe zum diesjährigen Kinder-Sommerferienprogramm „Happy Holidays“ der Gemeinde Rottenacker drehte sich um die Wildbienen als pfiffige Blumenfreunde.

 

Wildbienen sind nicht nur schön anzuschauen, sondern übernehmen in der Natur auch eine wichtige Funktion. Sie bestäuben viele verschiedene Pflanzen und tragen so zum Erhalt der Pflanzenvielfalt bei.  14 interessierte und motivierte Kinder erfuhren an diesem Nachmittag, wo die Wildbienen leben, wie sie sich beobachten lassen und wie man ihnen einen Platz für ihr Nest anbieten kann. Rund ums Vereinsheim  gab es unter fachkundiger Anleitung von Sonia Müller (Naturpädagogin aus Laupheim) themenbezogene Spiele und als Höhepunkt wurde  ein „Wildbienenhotel“ gebastelt.

 

Vogelkundliche Wanderung am Sonntagmorgen

Viele interessierte Menschen haben sich am frühen Sonntagmorgen zu unserer  Wanderung eingefunden. Wir haben unseren heimischen Vögeln bei ihrem Morgengesang lauschen dürfen. Es war eine schöne Wanderung!

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Ein Stimmungsbericht zur vogelkundlichen Wanderung
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